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Deutsche Meisterschaft der Mannschaften

Dabei sein

Jedermann kann mitmachen! Die Mainland Games sind ein offener Wettbewerb, Mannschaften aus Nah & Fern sollen sich im sportlichen Wettkampf miteinander in den 11 verschiedenen Disziplinen messen und den deutschen Meister ermitteln. Wir unterscheiden in Männer, Frauen und Mixed Teams, jedes Team besteht aus 5 Mitgliedern + 1 Ersatzperson. 

Die Disziplinen

Bei den Mannschafts-Wettbewerben absolviert jedes Team alle 11 Disziplinen.
Die Mischung macht die Wettbewerbe sowohl für die Mannschaften als auch für die Zuschauer interessant, mal geht es vor allem um Kraft und Ausdauer, bei anderen Disziplinen stehen Koordination und das Zusammenspiel als Team im Vordergrund. Am Ende gewinnt die Mannschaft, die über alle Disziplinen hinweg die meisten Punkte erreicht hat. 

Baumstammslalom

Alle 5 Mannschaftsmitglieder müssen gemeinsam einen Baumstamm von ca. 5m Länge tragen und auf Zeit durch einen Slalom-Parcours befördern, ohne eine Stange zu berühren oder gar umzuwerfen. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen und Präferenzen bei erfahrenen Teams.
Hier ganz wichtig: Koordination!

Fassrollen

Je 2 Mannschaftsmitglieder müssen ein Fass um einen Parcours (3m Durchmesser) rollen. Natürlich geht das auf Zeit, und je schneller das geht, desto besser die Wertung am Ende. Die Kurven sind hier die große Herausforderung, denn das Fass ist zur Hälfte mit Sand gefüllt…

Strohsack-Hochwurf

Ein Strohsack wird mit Hilfe einer Forke so hoch wie möglich über eine Messlatte geworfen.
Diese Disziplin heißt im Original “sheaf toss” und ist tatsächlich traditioneller Bestandteil auf schottischen Highland Games, die sehr oft in ländlichen Gegenden stattfinden und so gibt es einen direkten Bezug zum alltäglichen Leben der Menschen. Was einfach aussieht, bedarf einiger Übung, vor allem wenn das Stroh feucht geworden ist und der Sack daher ziemlich schwer ist…

Steinstossen

Ein Feldstein muss von jedem Clan-Mitglied so weit wie möglich gestoßen werden. Die keltische Form des Kugelstoßens. Und damals wie heute gilt: je weiter, desto besser.

Stammziehen

Der Spieler zieht ein am Seil befestigten Stamm über eine Strecke von ca. 10 m hinter sich her. Jeder Spieler aus der Mannschaft läuft eine Runde. Am Ende zählt die Gesamtzeit.
Männer: ca. 60kg, Frauen: ca. 30kg

Gewichtweitwurf

Ein Gewicht wird einarmig, seitlich schwingend oder mit entsprechender Technik, so weit wie möglich geworfen.

Baumstammüberschlag

Der Baumstamm (Männer 4,50m lang/ca. 40 kg, Frauen und Jugendliche 3,00m lang/ca. 30 kg) wird geworfen, muss in der Luft eine halbe Drehung (180 Grad) machen, danach „auf dem Kopf“ aufkommen und in der sogenannten „12 Uhr Position“ zum Werfer landen. Je näher man dieser Beschreibung kommt, desto mehr Punkte gibt es.

Gewichthochwurf

Ein Eisengewicht (Männer 15 kg, Frauen und Jugendliche 10 kg) muss rückwärts über Kopf möglichst hoch eine Messlatte überwinden. Je höher, desto mehr Punkte erreicht man. Profis schaffen bis zu 7 Meter Höhe…

Steinkugeltragen

Was so harmlos klingt, bringt jeden einzelnen Teilnehmer ganz sicher an seine persönliche Grenze.
Eine Steinkugel wird vom Boden aufgenommen, eine Strecke von ca. 5m getragen und auf ein 1,30 m hohes Podest gelegt. Verschiedene Gewichte der Steine stehen bereit. Männer: 60kg/90kg/110kg. Frauen: 30kg/40kg/60kg

Farmer’s Walk

Zwei schwere, mit einem Griff versehene “Stämme” werden eine Strecke von ca. 10 m hin und zurück getragen.
Diese Disziplinen kennt man auch von Strong Men Wettbewerben, hier heißen die Gewichte “Koffer”.
Was zunächst scheinbar einfach daherkommt, entpuppt sich schon nach kürzester Zeit als echte Herausforderung, denn sobald die Hände ermüden, drohen die Griffe den Händen zu entgleiten und das gilt es, so lange wie möglich hinauszuzögern…

Hufeisenwerfen

Die ganz große Herausforderung liegt hier in der Ruhe. Denn nach den vorhergehenden kräftezehrenden Disziplinen ist es ganz schön schwierig, sich ruhig auf ein Ziel zu fokussieren und nciht mit Kraft, sondern mit Geschick zu arbeiten.